Tinder statt Kinder

Vorweg gesagt: ich bin größtenteils liberal, vertrete im eigenen Leben überwiegend eine hedonistisch-egoistische Grundhaltung und bin daher so wie Friedrich der Große der Meinung, dass „jeder Mensch nach seiner Facon selig werden sollte.“ Wir haben uns auch aus strategischen Gründen gegen Kinder entschieden, ich würde aber niemals mein Lebensmodell auf andere Menschen projizieren.

Daher soll diese kleine Tirade auch nicht als Angriff gegen die dargestellte junge Frau gehen, sondern ein weiteres Mal gegen unsere Journaille, die eine meiner Meinung nach klar gesellschaftszersetzende Botschaft übermittelt.

Aber fangen wir mal an. Heute stieß ich durch das fleißige Helferlein Jassen auf folgenden Artikel. Leider ist dieser hinter einer Paywall und ich werde den Teufel tun und unserer Propagandajournaille auch nur einen einzigen Cent hinterherzuwerfen. Zum Glück ist es mir auch schnurzpiepegal, warum das Mädel sich freiwillig selbst verstümmelt hat und irgendwann mal uns, mit Mitte 50 und höchstwahrscheinlich vereinsamt, mit ihren 2 Katzen vor Männer- und Selbsthass schäumende feministische Blogbeiträge bescheren wird. Kennen wir.

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Es geht mir hier viel mehr darum, wie das Ganze verpackt und einer breiten Zuschauerschicht angepriesen wird. Da wird uns allen Ernstes von ner 23-Jährigen erzählt, dass „der Moment, als sie nach der OP die Pflaster an ihrem Bauch sah, unglaublich schön“ sei.

Körperliche Selbstverstümmelung, denn nichts andere ist die Eileiterdurchtrennung wird uns hier also als „unglaublich schön.“ verkauft. Alles klar. Auch ansonsten liest sich der Eyecatcher wie das erlösende Ende einer langen Leidensgeschichte, dabei wäre ein „Juhu! Endlich bin ich wie die A7, jeder darf über mich mal gedankenlos drüberrutschen.“ als finales Statement unterm Strich ehrlicher gewesen.

„ABER it’s her body, her choice, du patriarchaler, sexistischer Nazi-Spießer!“ Ja, das ist richtig, deshalb hab ich oben auch geschrieben, dass mich das Schicksal irgendeiner Trude, die sich selbst aus dem Genpool ausschließt, recht herzlich wenig berührt. Darwin regelt.

Es geht aber darum, welches Bild BILD (haha Gspässle!) damit erzeugt, vor allem bei anderen jungen Mädchen, die es heutzutage alles andere als leicht haben, ihren Weg zwischen Kind und Karriere zu finden. Was wir hier erleben ist ein weiterer Angriff auf das traditionelle, sich über Jahrhunderte in der Gesellschaft bewerte Familienbild. Den Männern Soyboys heutzutage wird eingeredet, dass Untreue völlig normal ist, weil die Frau sich gerne halt mal von anderen durchvögeln lassen will und den Frauen wird von allen Seiten geradezu ein schlechtes Gewissen eingetrichtert, wenn diese den völlig natürlichen Wunsch verspüren, Kinder zu bekommen und auf die Karriere verzichten.

Da vor allem junge Frauen sich davon offenbar besonders beeinflussen lassen und wir im bevölkerungsarmen Westen immer weniger Geburten haben und es aber – wenn man jetzt nicht gerade an den Untergang der Welt glaubt -für eine funktionierende Gesellschaft unabdingbar ist, Familien und Kinder zu fördern, ist diese Entwicklung mehr als bedenklich.

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Vor allem ist sie das besonders, wenn Mädchen, wie unsere „endlich (!) unfruchtbare“ Lysanne zu drastischen Schritten greifen und sich sterilisieren lassen. Und das permanent. Selbst wenn dann mit Mitte 30, sowohl Ehemann, als auch Kinderwunsch an die Lebensplanung klopfen und allmählich Vernunft im Oberstübchen einkehrt, hat man dann ein massives Problem: „Your body, your choice, but there’s no turning back!“

Also was ist die Konklusion aus dem Geschreibsel? Ihr seid weiblich, jung und wollt keine Kinder, sondern Karriere machen und euch durch die Welt vögeln? Cool, alles easy. Viel Spaß! Sugar Daddys wie meine Wenigkeit werden es euch danken.

Ihr seid weiblich, jung arbeitet bei der BILD, vögelt euch durch die Welt, pfeift auf Familie und wollt dieses Lebensmodell als erstrebenswerten Standard einer breiten Bevölkerung verkaufen? No way, fickt euch, ihr gesellschaftszersetzenden Schnepfen!

Ich weiß, dass es wahrscheinlich an dieser Stelle zu viel verlangt ist, von einem gierigen, inkompetenten Staat zu fordern, Familien zu fördern, anstatt zu zerstören, aber wenn die Förderung schon kein Ding ist, dann haltet euch wenigstens raus aus dieser höchst privaten Angelegenheit. Und nehmt eure schmierigen, stiefelleckenden Propagandisten der Mainstreammedien gleich mit.

Kinder und Familien sind etwas großartiges! Es soll jeder sich dafür oder dagegen entscheiden. Ganz alleine und unbeeinflußt.

In diesem Sinne: Seid lieb aufeinander, Froinde!

Es grüßt,

Der Kapitalist

10 Kommentare

    1. Kommt darauf an, wen du meinst. Ich, Dion, habe diesen Artikel nicht geschrieben. Das war I Love Capitalism Alias Der Kapitalist. Ist gleich oben in den Artikeln angegeben, wer der Autor jeweils ist.

      Gefällt mir

  1. Sehr gut und unterhaltsam geschrieben. Hab mich köstlich beömmelt, danke 😊
    Schon mal daran gedacht, dich bei der Krautzone, Sezession oder ähnlichen konservativen Magazinen vorzustellen?

    LG aus Hamburg

    Gefällt 1 Person

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